Newsletter Nr. 7

1) Neue Klassiker-Veranstaltung für Master-Studierende freitags ab 14 Uhr
2) Neuer Benachrichtigungsservice für Studierende über Änderungen im STudIS
3) Vorankündigung: Abschlusstagung „Prekäre Figuren – Politische Umbrüche“ des SFB „Norm und Symbol“
4) Vortrag „Social Identity between Performance and Inference“
5) Gespräch über das „Modell ‚Creative City‘?
6) Tagung „Political Fascism and Cultural Modernity“
7) Vortrag „Helden oder Schwerverbrecher? Piraten zwischen Film und Wirklichkeit“
8) Kolloquium der DFG-Forschergruppe „Grenzen der Absichtlichkeit“
9) Eröffnung des Salon Liberté

Liebe Soziologie-Studierende,

1) Neue Klassiker-Veranstaltung für Master-Studierende freitags ab 14 Uhr
Falls es jemand nicht mitbekommen hat: Der Fachbereich Philosophie bietet ein Seminar über Max Weber an, das man sich als Master-Klassiker-Seminar anrechnen lassen kann. In „Max Webers Wissenschaftslehre“ geht es vornehmlich um sein Buch Gesammelte Aufsätze zur Wissenschaftslehre“, bei dem es sich um einen der meist zitierten Klassiker der sozial- bzw. kulturwissenschaftlichen Theoriebildung handelt. Begriffe wie „Idealtypus“,„adäquate Verursachung“, „Wertfreiheit“ oder die Unterscheidung zwischen zweck- und wertrationalem Handeln begegnen Soziologen wie Historikern, aber auch Philosophen und Kulturwissenschaftlern in so manchem Kontext. Nichtsdestotrotz wird die Webersche „Wissenschaftslehre“ nur selten in ihrer Gänze gelesen, woraus sich häufige Fehleinschätzungen und -verwendungen Weberscher Konzepte ergeben. In diesem Seminar soll versucht werden, diese Konzepte in ihrem Zusammenhang zu verstehen und damit die wissenschaftsphilosophischen Beiträge eines der einflussreichsten sozialwissenschaftlichen Denkers des zwanzigsten Jahrhunderts kennen zu lernen.
Die Veranstaltung findet Freitags, von 14-16 Uhr statt. Weitere Informationen gibts über den der Leiter der Veranstaltung, Dr. Jens Kistenfeger (Jens.Kistenfeger@uni-konstanz.de).
Scheinbar sind derzeit nur 2 Leute im Seminar. Klingt also nach einem sehr entspannten Seminar zum Wochenausklang!

2) Neuer Benachrichtigungsservice für Studierende über Änderungen im STudIS
Ab sofort könnt ihr einen Service abonnieren, bei dem ihr per Mail benachrichtigt werdet, wenn sich relevante Daten in der elektronischen Prüfungsverwaltung geändert haben. Falls ihr also entnervt auf ein Prüfungsergebnis wartet, werdet ihr nun sofort informiert und müsst nicht täglich auf die StudIS-HP gehen.
Weitere Infos zur Abonnierung und den Umfang des neuen Services findet ihr auf http://www.uni-konstanz.de/FuF/Philo/Geschichte/hpneu/gesch/wordpress/?page_id=1287 .

3) Vorankündigung: Abschlusstagung „Prekäre Figuren – Politische Umbrüche“ des SFB „Norm und Symbol“
Vom 26.-28. November findet im Wolkensteinsaal im Kulturzentrum am Münster die Abschlusstagung des Sonderforschungsbereiches „Norm und Symbol“ statt.
Das Tagungsthema „Prekäre Figuren – politische Umbrüche“ greift aktuelle Debatten um das „neue Prekariat“, um die „Überflüssigen“, „Ausgeschlossenen“ und „Ent- koppelten“ auf und verbindet sie mit der Frage nach politischen Umbrüchen, Krisen und Transformationen, die einen Schwerpunkt der Forschungsarbeit des Kultur- wissenschaftlichen Kollegs / SFB 485 „Norm und Symbol. Die kulturelle Dimension sozialer und politischer Integration“ in den letzten Jahren bildet. Beide Begriffe – „prekäre Figuren“ wie „politische Umbrüche“ – sind auf Fragen der sozialen und politischen Integration und Desintegration bezogen. Sie markieren dabei einerseits empirische Phänomene und Problemlagen und stellen andererseits epistemische Figurationen dar. In diesem Spannungsverhältnis zwischen phänomenologischer und epistemologischer Ebene sollen sich auch die Beiträge und Diskussionen der Tagung bewegen.
Neben Vorträgen von Rektor Ulrich Rüdiger, Prof. Rudolf Schlögl, Prof. Albrecht Koschorke und Prof. Ulrich Gotter wird auch Prof. Thomas Kirsch zum Thema „Zeichen der Unsicherheit. Zur Semiotik und Pragmatik kriminalitätspräventiver
Abschreckung in Südafrika“ referieren. Zudem ist auch Dr. Valentin Rauer mit dem Thema „9/11 als ‚Enteignis'“ noch einmal mit dabei, ehe er die Uni Richtung Bielefeld verlässt.
Das komplette Programm findet ihr im Anhang, ebenso wie das Expose und das Anemeldeformular der Veranstaltung (Anmeldungen streng genommen nur noch bis heute; falls jemand interessiert ist, kann er aber sicher auch später noch nachrücken oder spontan kommen; der Eintritt ist auf jeden Fall zu den Vorträgen frei)!

4) Vortrag „Social Identity between Performance and Inference“
Im Rahmen des Konstanzer Kolloquiums zur Sozialontologie (KOKOS) findet am Dienstag, den 10. November, um 18 Uhr in Raum D 431 ein Vortrag von Dr. Kirill Postoutenko statt. Er wird zum Thema „Social Identity between Performance and Inference“ sprechen.

5) Gespräch über das „Modell ‚Creative City‘?
Direkt im Anschluss (Dienstag, 10. November, 20 Uhr s.t.) findet im Oberlichtsaal des Kunstvereins (Kulturzentrum am Münster) eine Veranstaltung zum Thema „Städte im 21. Jahrhundert“ statt (organisiert vom Exzellenzcluster „Kulturelle Grundlagen von Integration“)
Städte verändern sich ständig, und immer schon beschäftigen sich Menschen damit, wie Städte geplant und geformt werden können. In der Veranstaltung werden aktuelle Entwicklungen der lokalen und globalen Stadtentwicklung vorgestellt. Als Beispiele dienen die europäischen Hafen-Metropolen Dublin und Göteborg sowie die Bodensee-Stadt Konstanz.
Die Soziologin Anna-Lisa Müller, die am Exzellenzcluster „Kulturelle Grundlagen von Integration“ zum Konzept „Creative City“ forscht, stellt ihre Feldforschung in europäischen Metropolen vor. Zur Stadtentwicklung in Konstanz wird sich Baubürgermeister Kurt Werner äußern. Das Gespräch wird von Dr. habil. Andreas Langenohl (Exzellenzcluster, Soziologie) moderiert.

6) Tagung „Political Fascism and Cultural Modernity“
Eine weitere Tagung, veranstaltet vom Sonderforschungsbereich „Norm und Symbol“ findet vom 13.-15. November statt. In der Bischofsvilla (Otto-Adam-Str. 5) geht es um Political Fascism and Cultural Modernity (Programm angehängt).

7) Vortrag „Helden oder Schwerverbrecher? Piraten zwischen Film und Wirklichkeit“
„Helden oder Schwerverbrecher? Piraten zwischen Film und Wirklichkeit“ ist der Titel einer Veranstaltung zum „Jahr der Wissenschaft“. PD Dr. Michael Kempe und Fabio Crivellari reden dazu am 14. November 2009, 17.30-19.30 Uhr im Kulturzentrum am Münster.
Ob als Kinderspielzeug oder politische Partei – Piraterie ist in aller Munde. Hollywood feiert mit „Pirates of the Caribbean“ eine Renaissance des Seeräubertums, und die notorischen Somalia-Seeräuber stehen für eine Wiederkehr von Freibeutern und Korsaren auf die Bühne globaler Politik.
Wie lebten die Piraten der Karibik wirklich? Wie lief ein echter Enterkampf ab? Haben Piraten tatsächlich ihre Beute vergraben? Was ist dran an den wilden Legenden über Henry Morgan, Blackbeard und William Kidd? Oder an der unglaublichen Geschichte der beiden Piratinnen Anne Bonny und Mary Read?
Umrahmt von Ausschnitten klassischer Piratenfilme mit Douglas Fairbanks, Errol Flynn, Burt Lancaster oder Johnny Depp ergründen die beiden Konstanzer Wissenschaftler die historische Welt der Freibeuter und Korsaren zwischen Mythos und Realität, zwischen Klischee und Wirklichkeit. Dabei wird der Bogen zur heutigen Somaliapiraterie und dem modernen internationalen Terrorismus geschlagen und der Frage nachgegangen, ob es sich bei den Freibeutern im „Goldenen Zeitalter der Piraterie“ um politische Freiheitskämpfer oder bloße Schwerkriminelle handelte.
Die Historiker Michael Kempe und Fabio Crivellari sind wissenschaftliche Mitarbeiter am Konstanzer Exzellenzcluster „Kulturelle Grundlagen von Integration“. Michael Kempe forscht zum Thema Piraterie, Völkerrecht und Internationale Beziehungen in der frühen Neuzeit (16.-19. Jh.). Jüngst ist bei Herder sein Buch „Piraten – wissen, was stimmt“ erschienen.

8) Kolloquium der DFG-Forschergruppe „Grenzen der Absichtlichkeit“
Einen Hinweis auf eine interdisziplinäre Vortragsreihe (16.11.09 bis 8.02.10) haben wir vom Fachbereich Psychologie bekommen. Es handelt sich dabei um das Kolloquium der DFG-Forschergruppe „Grenzen der Absichtlichkeit“. Weitere Infos findet ihr im Anhang (Programm) und auf der HP: http://www.uni-konstanz.de/fg-absicht/ .

9) Eröffnung des Salon Liberté
Und noch ein kleiner Hinweis: Am diesem Mittwoch wurde der Salon Liberté in Konstanz eröffnet. Der Salon ist vorerst alle 2 Wochen, jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat
geöffnet (Radioraum, DGB-Haus, Beyerlestr. 1 am Zähringerplatz), und wird ein vielfältiges Programm bieten. Neben einer kleinen Bar mit fair gehandelten Snacks und Getränken gibt es ein vielfältiges Begleitprogramm – von Filmvorführungen über Vorträge bis zu Workshops.
Nächster Termin ist am 18. November ab 20:00 Uhr, an dem Luzius Teidelbaum (Tübingen) einen kritischen Vortrag über Verbindungen und Burschenschaften halten wird.
Das jeweils aktuelle Programm mit mehr Infos findet ihr auf dem Salon-Blog:
http://www.salonliberte.blogsport.de
Programmvorschläge und aktive Mitgestaltung des Salons sind natürlich
gern gesehen! Einfach im Salon melden oder mir mailen… Der Salon soll
ein offener Raum für alle Interessierten sein.

Ausgestattet mit den neuesten Infos wünschen wir euch eine schönes Wochenende,
die Fachschaft Soziologie

Fachschaft Soziologie
Universität Konstanz
Fach D32
78457 Konstanz

tel.: 07531 88 2612
email: fachschaft.soziologie@uni-konstanz.de
www: http://www.uni-konstanz.de/fs-soz

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