Newsletter Nr. 8

1) Soziologen-Stammtisch
2) Soziologen-Party
3) Bildungsstreik-Woche vom 16.-21. November
4) Vorsicht vor Übergriffen
5) Vortrag „Vom Polytheismus zum Monotheismus: Evolution oder Revolution?“
6) Vortrag „Meine Arbeit ist meine Party. Kreatives Arbeiten zwischen Anspruch und Ausbeutung“

Liebe Soziologie-Studierende,

1) Soziologen-Stammtisch
Auch heute (16.11.) findet ab 20 Uhr wieder ein Soziologen-Stammtisch statt. Alle Soziologen sind recht herzlich eingeladen, in die Seekuh (Konzilstraße 1) zu kommen. Wir freuen uns auf euch!

2) Soziologen-Party
Den 9. Dezember könnt ihr euch bereits jetzt dick und fett und rot in euren Kalendern anstreichen: die Soziologen-Party im Wintersemester steht an und dieses Mal wird der Kulurladen gerockt! Weitere Infos kommen bald!

3) Bildungsstreik-Aktionswoche vom 16.-21. November
Nächste Woche findet wieder eine Aktionswoche zum Bildungsstreik statt. Hierzu eine kurze Information.
„Wozu Bildungsstreik?
Der Bildungsstreik 2009 ist ein bundesweiter Protest gegen aktuelle Missstände und strukturelle Probleme unseres Bildungssystems. Die Liste der Betroffenen und UnterstützerInnen ist lang, sie reicht von Studierenden über SchülerInnen und Auszubildende bis zu hin zu Lehrenden und ErzieherInnen.
Bereits im Juni diesen Jahres sind in über einhundert Städten 270.000 Menschen gemeinsam auf die Straße gegangen, um gegen die unzumutbaren Zustände im Bildungssystem zu protestieren. Trotz großer Aufmerksamkeit hat sich bisher fast nichts geändert – die zentralen Forderungen des Bündnisses wurden nicht erfüllt. Darum müssen wir nun den Verantwortlichen in den Ministerien und Bildungseinrichtungen zeigen, dass wir uns nicht mit Versprechungen abspeisen lassen. Für die Woche vom 16.-20. November, welche mit der Global Week of Education zusammenfällt, sind daher vielfältige Aktionsformen geplant, bis es am 21. November auf die landesweite Demonstration nach Stuttgart geht.
Gleichzeitig wird, wie im Sommer, die Aktionswoche auch dazu genutzt werden, Alternativen zur aktuellen Bildungspolitik aufzeigen. Die inhaltliche Auseinandersetzung mit Themen rund um Bildung und Bildungspolitik steht ebenso im Zentrum der Woche wie der Freiraum für Workshops zur Weitergabe eigenen Wissens und kreative Aktionsformen.
Unsere Forderungen sollen zu einem Bildungssystem führen, das zu analytischem und kritischem Denken – also wahrhaftiger Mündigkeit befähigt. Nur so kann das Streben nach Demokratie erfüllt werden. Es ist unser Anliegen, Chancengleichheit in der Bildung zu realisieren, da auch dies ein integraler Bestandteil von Demokratie ist. Bildung ist nur emanzipatorisch und wissenschaftlich, wenn sie frei von Einflüssen durch parteiliche, wirtschaftliche oder religiöse Interessensgruppen bleibt. Insofern betrachten wir den Bologona-Prozess mit Sorge, da er die freie Wissenschaft zu Gunsten marktwirtschaftlicher Überlegungen zurückdrängt. Nur mit dem von uns verfolgten
Bildungsideal kann eine Gesellschaft, die sich in einen selbstkritischen Wandlungsprozess begibt, gemeinwohlorientiert und nicht materialistisch ist, verwirklicht werden.“
Auf der Seite http://www.bildung-konstanz.de/ bzw. wiki.bildung-konstanz.de findet ihr weitere infos über Terminel, Aktionen und weiteres. Unter anderem finden Workshops, Film- und Diskussionsrunden und Vorträge statt. Unter anderem ein Vortrag am Montag Abend um 18:30 Uhr mit dem Titel „Die Illusion der Exzellenz. Lebenslügen der Wissenschaftspolitik“ (A 702; Axel Meyer und Jürgen Kaube), organisiert von der IBO (Initiative Bildungs Offensive).
Besonders aufmerksam machen wollen wir neben der Demo am 21. November in Stuttgart (15 Uhr; Bahn ab 10:38 vom Konstanzer Bahnhof) auch auf 2 Petitionen, die derzeit laufen. Zum einen eine Petition gegen die polizeiliche Räumung des Audimax in Münster bzw. die Strafanzeigen gegen die besetzenden Studenten (http://www.petitiononline.com/rektorat/) als auch eine Petition für den finanziellen Ausgleich aus Landesmitteln für Geschwisterregelung, gegen Inflation und steigende Studierendenzahlen. Das Dokument findet ihr im Anhang.

4) Vorsicht vor Übergriffen
Wer sie bisher noch nicht gelesen hat, hier nochmal die Mail der Kanzlerin der HTWG:
„Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Studierende,
aus leider aktuellem Anlass moechte ich allen Hochschulmitgliedern (Studierenden, Personal, Professoren) eine Warnung zur Kenntnis geben, die dankenswerterweise von einer Studentin verfasst wurde und um deren Veroeffentlichung sie aus Praeventionsgruenden gebeten hat:
„Liebe Mitstudierende, insbesondere liebe Studentinnen!
Am Sonntag, den 25.10.2009 bin ich auf meinem Heimweg von Wollmatingen auf die Insel Reichenau von einem unbekanntem Mann angegriffen worden. Ich hatte mich morgens (7.30 UHR) mit dem Fahrrad von einer Freundin aus auf den Weg gemacht, um ueber die Allee nach Hause zu gelangen. Etwa auf dem letzten Drittel des Damms trat ein Mann aus dem Gebuesch, stiess mich von meinem Fahrrad, drueckte mich zu Boden, wuergte mich und ueberwaeltigte mich so. Die Sache ist fuer mich glimpflich ausgegangen, scheinbar, weil der Taeter einen weiteren Radfahrer sich aus der Ferne naehern sah.
Ich schreibe Euch das alles, weil die Vermutung besteht, dass es um einen Mann gehen koennte, der in Serie handelt. Bereits zwei andere Maedchen (Studentinnen, offenbar mein Typ) sind jeweils fruehmorgens an Sonntagen ueberwaeltigt und dann sogar vergewaltigt worden. Letzte Woche war ich alleine unterwegs, der Weg auf die Reichenau war weitestgehend unbefahren. Gerade zurzeit ist es vielleicht aber ratsam, Wege lieber zu zweit zurueckzulegen und vorsichtiger zu handeln, als man es fuer gewoehnlich tun wuerde – besonders wenn es sich tatsaechlich um einen Wiederholungstaeter handelt.
Ich weiss, dass man Gefahren nie ganz aus dem Weg gehen kann, aber etwas mehr Umsichtigkeit hilft womoeglich, sich vor Situationen solcher Art zu schaetzen.“
Ich hoffe, dass aufgrund dieser sehr konkreten Warnung weitere Gewalt keine Chance hat.
Sollten Sie Zeuge/Zeugin aehnlicher Situationen werden, ist das Wichtigste, die angegriffene Person situationsadaequat zu unterstuetzen.
Besten Dank fuer Ihre Unterstuetzung!
Viele Gruesse
Margit Plahl
Kanzlerin der HTWG“

5) Vortrag „Vom Polytheismus zum Monotheismus: Evolution oder Revolution?“
Im Rahmen des Studium Generale (komplettes Programm siehe Anhang) „Evolution – Ursprung, Entfaltung, Untergang“ findet am Montag, zwischen 18:30 und 20:00 Uhr im Hörsaal R 712 der Vortrag „Vom Polytheismus zum Monotheismus: Evolution oder Revolution?“ statt. Nach dem Vortrag von Prof. em. Jan Assmann (Uni Heidelberg) gibt es im internationalen Begegnungszentrum IBZ II (K5) eine moderierte Diskussion mit Imbiss und Getränken, bei der in kleinerem Kreise einzelne Aspekte der Vorträge vertieft werden können. Weitere Infos zum Studium generale und zum Vortrag selbst findet ihr unter: http://www.uni-konstanz.de/studium/?cont=studienangebot&subcont=studgen&lang=de

6) Vortrag „Meine Arbeit ist meine Party. Kreatives Arbeiten zwischen Anspruch und Ausbeutung“
Am Dienstag, den 17. Novemeber um 20 uhr s.t. findet im Rahmen des Jahres der Wissenschaft und des Exzellenzclusters „Kulturelle Grundlagen von Integration“ ein Vortrag mit Hannes Krämer (wissenschaftlicher Mitarbeiter am Exzellenzcluster) zum Thema „Kreatives Arbeiten zwischen Anspruch und Ausbeutung“ statt.
In der heutigen Arbeitswelt ist der Ruf nach kreativen Leistungen fast allgegenwärtig. Als Vorbild dienen meist die Werbe-, Design- oder Internetagenturen der Kreativwirtschaft: Wie aber hat man sich Arbeiten dort vorzustellen, wo liegen die Unterschiede zu traditionellen Arbeitsformen. Und was bedeutet das schließlich für das Selbstverständnis der ‚ArbeitnehmerInnen’? Der Vortrag gibt einen Einblick in die laufende Forschung zu diesem aktuellen Thema, wobei Potenziale und Probleme des Arbeitens in der Kreativwirtschaft angesprochen werden.
Die Veranstaltung findet im Zunftsaal des Rosgartenmuseums statt.

Beste Grüße von eurer
Fachschaft Soziologie


Fachschaft Soziologie
Universität Konstanz
Fach D32
78457 Konstanz

tel.: 07531 88 2612
email: fachschaft.soziologie@uni-konstanz.de
www: http://www.uni-konstanz.de/fs-soz

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